Geballte Symbolik, technische Meisterleistung oder doch nur ein Produktbild? Das Genre des Stilllebens hat eine lange Tradition in der bildenden Kunst, und viele Fotografinnen und Fotografen widmen sich bis heute diesem Genre. Woraus speist sich die aktuelle Interpretation der „Kunst der Anordnung“? Wie viel Leben darf in einem Stillleben stecken? Spielt Vergänglichkeit noch eine Rolle, und welche Veränderungen lassen sich innerhalb der ästhetischen Repräsentation und des materiellen Reichtums abzeichnen? Wir sprechen über Definitionsansätze, Arbeitsbereiche und Fotografinnen und Fotografen, die sich diesem Genre angenommen haben.
Shownotes
Hans Hansen:
https://www.mkg-hamburg.de/ausstellungen/foto-hans-hansen
https://www.re-vue.org/beitrag/feldarbeit-jaeger-hansen-das-eigene-werkzeug-im-blick
https://www.spectorbooks.com/de/buch/hans-hansen-analog
Lia Darjes:
https://liadarjes.com/portfolio/temporamortebook/
https://liadarjes.com/portfolio/plate-i-xxxi/
Albert Renger-Patzsch
Wolfgang Tillmanns:
https://sammlung.staedelmuseum.de/de/werk/k5
Michael Wesely
https://wesely.org/kategorie/stilleben/
William Fox Talbot:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:A_Fruit_Piece_LACMA_M.2008.40.908.jpg
William Eggleston
https://www.christies.com/en/lot/lot-6508417
Das angesprochene Bild von Alex findet sich auf der Einkaufsliste.